Erläuterung zum Mittagessen

Seit 2011 werden für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neben ihrem monatlichen Regelbedarf Leistungen für Bildung und Teilhabe berücksichtigt.

Hierzu zählt auch die übernahme der Kosten für das gemeinsame Mittagessen in Kindergarten und Schule.

  • Wer bekommt diese Leistung?

    Kindergartenkinder,

    Schülerinnen und Schüler,

    • die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen,
    • die keine Ausbildungsvergütung erhalten,
    • die jünger als 25 Jahre sind,
    • die Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII), Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten.
  • Wie wird die Leistung erbracht?

    Möchte Ihr Kind am gemeinsamen Mittagessen im Kindergarten (KiTa) oder in schulischer Verantwortung teilnehmen? Dann stellen Sie einen Antrag. Dazu nehmen Sie aus dem Scheckheft „Komm – Mach mit“ einfach das Formular MACH MIT : : Mittagessen in Kiga/Schule : : und füllen die Vorderseite des Antrags aus. Die Rückseite des Antrags lassen Sie bitte vom Anbieter (z.B. Kindergarten, Förderverein, Caterer) ausfüllen. Das fertige Formular reichen Sie bei der Pro Arbeit ein. Ihre Sachbearbeiterin oder

    Ihre Sachbearbeitung wird den Antrag prüfen und bei einer Bewilligung den kompletten Beitrag für das Mittagessen direkt auf das angegebene Konto des Trägers (z.B. Stadtkasse) überweisen. Einen Eigenanteil müssen Sie seit dem 01.08.2019 nicht mehr zahlen.

Hinweise zum Ausfüllen der Anträge KOMM – MACH MIT
Ein Anspruch auf Kostenübernahme besteht ab Beginn des Monats, in dem der Antrag gestellt wird. Es können Anträge für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gestellt werden, wenn sie unter 25 Jahre alt sind, zur Schule gehen und keine Ausbildungsvergütung erhalten. Auch für Kinder, die einen Kindergarten besuchen, können Anträge gestellt werden. Weitere Hinweise finden Sie auf den Antragsformularen.

Wichtige Hinweise zum Datenschutz
Ihre Angaben werden gemäß der gesetzlichen Vorschriften erhoben (§§ 60 bis 65 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I) und der §§ 67 a, b, c Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X)). Ihre Angaben werden vertraulich behandelt (Sozialgeheimnis).